Das Tatva-Seminar, die Atemlehre und der Tatvic-Unterricht, war vor allem eine schöne Begegnung für uns und für die Teilnehmer. Vom ersten Moment an herrschte Ruhe, Offenheit und das Gefühl, für einen Moment entschleunigen zu dürfen, zu atmen und einfach im Hier und Jetzt zu sein.
Für uns persönlich war es eine sehr schöne Erinnerung daran, warum wir solche Treffen veranstalten - entspannte Gesichter zu sehen, Lachen zu hören, Stille zu teilen und die kleinen "Aha"-Momente zu erleben, die ganz natürlich entstehen, wenn ein sicherer und freundlicher Raum geschaffen wird.
Laut Yoga und Ayurveda sind die Tattvas die grundlegenden Energien, aus denen die ganze Welt besteht - und damit auch jeder von uns:
Prithvi (Erde) - Stabilität, Festigkeit, Gefühl der Unterstützung
Apas / Jala (Wasser) - Fluss, Emotion, Sanftheit
Tejas / Agni (Feuer) - Kraft, Transformation, innerer Funke
Vayu (Luft) - Bewegung, Atem, Leichtigkeit
Akasha (Äther / Raum) - Raum, Bewusstsein, Verbindung
Im Seminar sprachen wir mit dem Heiler Bohuslav Vetrosky über Tatvas , einfach und menschlich - nicht als komplizierte Theorie, sondern als etwas, das wir jeden Tag spüren können. In Atem, Stimmungen, Müdigkeit und Freude. Deshalb werden sie manchmal auch als der Atem Gottes bezeichnet - die subtile Energie, die uns ständig umgibt und miteinander verbindet.
Einen großen Teil des Treffens widmeten wir dem Atem und Pranayama. Gemeinsam erkundeten wir, wie einfaches, bewusstes Atmen den Geist beruhigen, den Körper entspannen und uns helfen kann, mehr in Einklang mit uns selbst zu kommen.
Dabei ging es nicht um Leistung oder "Richtigkeit". Es ging nur um die Wahrnehmung. Es ging darum, uns selbst etwas Zeit und Raum zu geben. Die praktischen Atemdemonstrationen und die sanfte Energiearbeit waren für viele Teilnehmer eine angenehme Überraschung - es wurde oft kommentiert, dass sie sich leichter, ruhiger und mehr in sich selbst zu Hause fühlten.
Wir sprachen auch über die tatvischen Stunden, die natürlichen Rhythmen des Tages, in denen sich die verschiedenen Tatvas abwechseln. Wir sprachen darüber, wie diese Zyklen unsere Energie, unsere Konzentration und unser Ruhebedürfnis beeinflussen können.
Dabei ging es nicht um harte und schnelle Regeln, sondern eher um eine sanfte Inspiration, wie wir uns mehr auf uns selbst und unsere Bedürfnisse während des Tages einstellen können.
Was uns am meisten gefiel, war die Atmosphäre des gesamten Treffens. Es herrschte ein Gefühl der Entspannung, des Vertrauens und der Leichtigkeit. Es gab Raum für Fragen, Austausch, Lachen und Stille. Niemand musste etwas beweisen, jeder konnte genau das mitnehmen, was er mitbrachte.
Der Workshop war sowohl für diejenigen offen, die zum ersten Mal mit Tatvas und Energiearbeit in Berührung kamen, als auch für diejenigen, die bereits Erfahrung mit Yoga, Spiritualität oder Ayurveda hatten.
Das Treffen hat uns wieder einmal gezeigt, dass es auch in der heutigen schnelllebigen Zeit von großem Wert ist, einen Moment innezuhalten, durchzuatmen und gemeinsam im gegenwärtigen Moment zu sein.
Wir sind allen dankbar, die diese Zeit mit uns geteilt haben. Es war für uns eine sehr nährende, freudige und menschliche Begegnung - und wir freuen uns schon auf weitere gemeinsame Zeiten.
Das Team vom Club NATURAMEDICIN